Monatsarchiv für Oktober 2009

Okt 25 2009

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wabe

Welcher Arzt hat Recht (5)

Abgelegt unter Buch Krebserkrankung

Ein Blick auf die Blogstatistik zeigt, dass die Tags um mein Krebsbuch besonders stark aufgerufen werden, daher möchte ich mit den Buchausschnitten fortfahren:

krebstitel-hp-kopie

Nach einem kleinen Imbiss in einem Cafe fahre ich heim und als ich die Haustüre aufschließe, läutet das Telefon. Ich haste zum Apparat. Es meldet sich ein Arzt vom hiesigen Krankenhaus und teilt mir mit, dass es meinem Bruder, der seit einigen Tagen wieder im Krankenhaus ist, sehr schlecht gehe und man mit dem Schlimmsten rechnen müsse.

Ich informiere seinen Sohn Stefan und Ingrid, die ihre Arbeit beendet und nach Hause kommt. Gerade als wir ins Krankenhaus fahren wollen, erhalten wir die Nachricht, dass mein Bruder vor wenigen Minuten verstorben ist.

Wir sind fassungslos und können es nicht begreifen, auch wenn er bereits seit längerem schwer krank war.

Obwohl er keinen Krebs hatte, drängt sich mir unwillkürlich an diesem Tag immer wieder der Gedanke an meine vermutete gefährliche Krankheit und ihre möglichen Folgen auf. Der nur durch die nach einem Todesfall anstehenden Tätigkeiten zeitweise verdrängt wird, um dann immer wieder noch stärker aufzukommen. „Wie wird es mir ergehen, wenn es doch Krebs ist, werde ich dann auch so alt werden wie mein Bruder, der 7 Jahre älter war, oder nicht”.

Die Beerdigung findet wegen der Osterfeiertage erst am Mittwoch, meinem vorgesehenen OP-Termin, statt. Deshalb muss ich die Operation um 2 Tage auf Freitag verschieben, was problemlos möglich ist, obwohl doch wegen der Osterferien weniger Ärzte in der Klinik sind.

Bei der Beerdigung werde ich von vielen Verwandten und Trauergästen auf meine Heiserkeit angesprochen, eine mir eher unangenehme Situation, an die ich mich auch zukünftig werde gewöhnen müssen, aber eigentlich nicht gewöhnen kann. Ich sage nur, dass ich zu einer ausführlichen Untersuchung in die Uniklinik gehen werde, doch von dem eigentlichen schwerwiegenden Verdacht spreche ich nicht. Ich stelle alles eher harmlos dar, die Überanstrengung durch meine Vorträge ist eine ausreichende Begründung.

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Okt 17 2009

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Kurzer Besuch auf der Buchmesse

Abgelegt unter Allgemein

Gestern habe ich die Buchmesse besucht und einige sehr interessante Gespräche als Autor geführt und ich denke, dass ich bald die Verträge für zwei neue Bücher bekommen werde.

Was mir in der fast unübersichtlichen Zahl von Ständen und Büchern aufgefallen ist, sind die leider auch wieder zahlreich vertretenen Pseudoverlage gewesen, die von den Autoren für den Druck ihres Buches mehr oder weniger Geld verlangen, im Zweifel aber mehr.

Und ob knapp 1000 € nicht zuviel Geld ist, muss jeder selber entscheiden und die muss jeder zahlen, der bei einem Autorenverlag verlegt werden will.

Meine Empfehlung an dieser Stelle: Zahlen Sie für keine Veröffentlichung, sondern haben Sie die Geduld einen normalen Verlag zu finden und nutzen Sie die Wartezeit für die Optimierung Ihres Manuskriptes.

Was mir noch aufgefallen ist, an manchen Ständen sind die Standbetreuer reine Verkäufer, die bei einer ernsthaften Frage leicht ins Straucheln kommen, nicht unbedingt ein Ruhmesblatt für die entsprechenden Verlage

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Okt 10 2009

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Wie alles anfing (2)

Abgelegt unter Wanderbuch

Gedacht, gesagt und in Angriff genommen, schon wenige Tage später brachte ich das entsprechende Wanderbuch und die Karten mit nach Hause, die Planung konnte beginnen.

Den Urlaub in der Eifel hatten wir gerade hinter uns, und so starteten wir am folgenden Wochenende unsere erste Weitwanderung und beendeten sie noch im November.

Fast nur an den Wochenenden und einigen freien Tagen wanderten wir die knapp 600 des Albrandweges.

 

An langen Winterabenden entstand dann die Idee unserer Deutschlandwanderung auf dem europäischen Fernwanderweg E1 von Flensburg, also der dänischen Grenze nach Konstanz zur Schweizer Grenze.

Unsere Planung ergab, das wir beide berufstätig sind, einen Zeitbedarf von 3-4 Jahren.

Wollten wir soviel Urlaubstage darfür opfern oder war es gar kein Opfer?

Bald waren wir uns einig, es werden herrliche Wanderurlaube werden, kein Opfer, kein Verzicht, sondern Spaß und Freude. Und von wenigen Ausnahmen abgesehen, hat sich unsere Erwartung bestätigt.

 

Diese Zeitüberlegung war gerade bei der ersten Fernwanderung besonders wichtig, denn bei einer derart langen Strecke , knapp 2000 km, muss man sich einen Rahmen selbst abstecken, um es auch wirklich zu schaffen.

Unsere Vorgabe von 4 Jahren haben wir dann, wenn auch nicht ganz leicht, doch einhalten können.

Das Buch können Sie hier bestellen.

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Okt 04 2009

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Wie alles anfing

Abgelegt unter Wanderbuch

titel-deutschland

Auch wenn das alles schon lange zurückliegt, es ist immer noch aktuell.

Wann hat es eigentlich alles angefangen, meine Aufzeichnungen sagen es deutlich:

Karfreitag, den 9.4.1982

Doch stimmt das wirklich?

Richtig es war unser erster Wandertag, aber begonnen hat es viel früher.

Ich weiß nicht mehr warum, vielleicht wollte ich meine Ruhe haben, vielleicht dachte ich einmal und nie wieder, auf alle Fälle liess ich mich von Ingrid überreden, im Hochschwarzwald eine Tour „Wandern ohne Gepäck” von Hotel zu Hotel zu unternehmen. Überraschend gefiel es auch mir und so folgten weitere Touren auf der Alb und in der Vulkaneifel.

Doch gerade durch die letzte Wanderung war meine Wandererkarriere vom abrupten Ende bedroht, denn die Versprechungen des Prospekts zum angebotenen Preis hatten nur wenig Ähnlichkeit mit den tatsächlichen Gegebenheiten, sodass ich „NIE WIEDER” sagte, dies auch so meinte und auch bis heute einhielt. Dass sich dieses „NIE WIEDER” aber nur auf das organisierte Wandern ohne Gepäck bezog, verdanken wir einem Wanderfilm des damaligen Bürgermeisters unserer Heimatgemeinde. Als begeisterter Wanderer und Amateurfilmer zeigt er bei einem öffentlichen Filmvortrag die Schönheiten der Schwäbischen Alb entlang des Albrandwegs, einem der Hauptwanderwege des Schwäbischen Albvereins.

Nach diesem Abend war uns klar, so wollten wir auch wandern. Ort, Umfang, Dauer, Anfang- und Endpunkt unserer Wanderung selbst bestimmen, übernachten oder mit dem Bus, Bahn oder Pkw zurückfahren, die Landschaft nicht in Ausschnitten, sondern als Einheit erleben, so muss das Wandern Spaß machen.

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