Was wäre, wenn ich Druckkostenzuschussverlagsverleger wäre? (3)

Außerdem weise ich aber darauf hin, dass sich gerade ein unbekannter Autor natürlich auch selbst in die Werbung und den Verkauf seiner Bücher einbringen müsse. Wenn es dann nicht so klappt wie vom Autor erwartet – unsere Erwartungen sind da immer sehr realistisch – liegt zumindest die Schuld nicht bei uns. Dann nenne ich den eigentlich erforderlichen Druckkostenzuschuss und teile dem Autor mit, wie viel er pro Buch verdienen kann. Der Betrag liegt deutlich über dem Prozentsatz, den andere Verlage einem unbekannten Autor zahlen.

Meist kann er schon nach dem Verkauf von wenigen tausend Büchern echt Geld verdienen und das dürfte ja nicht schwer sein, sagt sich meist der Autor. Weiter informiere ich ihn, wie günstig er das Buch bei uns zum Selbstverkauf erwerben kann. Schließlich unterbreite ich ihm noch ein Schnäppchenangebot für sein erstes Buch, das ich jeweils unterschiedlich begründe und lade ihn ein – falls er nicht gerade in der Nachbarschaft wohnt –  unseren Verlag doch einmal zu besuchen.

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