Einführung in „Wanderparadies Rügen“

Als langjährige Rügenbesucher werden wir häufig gefragt, wann es sich lohnt, die Insel zu besuchen.

Eigentlich immer, zu-mindest gilt dies von Februar bis Dezember, wie wir aus eigenem Erleben wissen. Im Januar haben wir es aus Termingründen leider noch nicht auf die Insel geschafft, auch dann dürfte sie ihren eigenen Reiz haben.

Doch wann ist sie am schönsten?

Das möchten wir nicht entscheiden, denn im Februar (gilt übrigens auch für die anderen Wintermonate) können Sie, wenn Sie Glück haben, ein Wintermärchen erleben: Die weißen Gipfel der Zickerschen Berge, die verschneiten Wälder der Granitz oder der Stubbenkammer und das noch weißere Weiß der Kreidefelsen oder auch, allerdings etwas seltener, die Eiswälle und die von Wind und Wasser gestaltete Eiskunst am Strand.

Der Frühling, also im März und April, bringt weiße Teppiche aus Buschwindröschen in der Granitz und der Stubbenkammer sowie unzählige andere Frühlingsblumen oder mitunter auch noch die Eisreste am Strand nach einem besonders harten Winter hervor.

Der Frühsommer wird geprägt von der gelben Pracht des Rapses, dem Rot des Klatschmohns und dem weißen Blütenmeer aus Bärlauch im Putbuser Park, dazu weiße Wolken und blauer Himmel: Herz was begehrst du mehr.

Der Sommer verspricht herrliche Bademöglichkeiten an den feinen Sandstränden und schöne, schattige Wanderungen in den dichten Laubwäldern der Insel.

Der Herbst ist mit seiner goldenen Färbung, der klaren Sicht und den Licht-Schattenspielen, besonders auf Mönchgut, die besondere Zeit der Fotografen. Außerdem kann man in dieser Zeit die Vögel des Glücks beobachten, denn die Kraniche legen hier eine mehrwöchige Rast auf ihrem Flug in den Süden ein.

Melancholisch zeigen sich die letzten Monate des Jahres: Herrlich eine Nebelwanderung in den dann verwunschenen Buchenwäldern, dazu die stürmischen Winde und hohen Wellen; gut eingepackt macht so ein Spaziergang an den menschenleeren Stränden Lust auf mehr.

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